süß Torten Weihnachten

Eine Torte für meine Großeltern...

1/21/2013







Gebacken habe ich diese Torte für meine Großeltern. Mein Vater hat sie in meinem Lieblingsbackbuch Süße Sünden (DK) von der Hummingbird Bakery erspäht und meinte dann, dass sie perfekt für Oma und Opa wäre. Ich habe allerdings noch Walnüsse hinzugefügt, da ich mir dachte, dass sie wunderbar zu dem Honig, dem Zimt und den karamellisierten Birnen passen würden und mein Opa ist sowieso ein Walnussfan. Die Deko habe ich auch nicht aus dem Buch übernommen. Stattdessen habe ich eine schlichte, aber doch edle Variante gewählt und die Torte mit karamellisierten Walnüssen verziert. Dafür habe ich auch zum ersten Mal selbst Karamell hergestellt. Abgesehen von einem kleinen, aber heißen Karamellspritzer, der auf meiner Hand gelandet ist, ging auch alles gut. Sogar den Topf habe ich wieder sauber bekommen... 

Zutaten (20 cm)

Zur Vorbereitung 
3 Birnen
20 g Butter
60 g Honig (flüssig)
40 g Zucker

Teig
4 Eier
100 g Zucker
40 g brauner Zucker
120 ml Buttermilch
120 g Honig (flüssig)
120 ml Pflanzenöl
1 TL Zitronenschale (Bio, gerieben)
280 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 1/2 TL Zimt
1 TL Salz
ca 80 - 100 g Walnüsse (grob gehackt)

Frosting
120 g Butter (weich)
400 g Puderzucker
50 g Honig (flüssig)
250 g Frischkäse

+ 12 halbe Walnüsse für die Deko und etwas Zucker für das Karamell

Die Deko habe ich hier zuerst gemacht, weil ich nicht wusste, ob es klappen wird. Zuerst habe ich mir 14 besonders hübsche Walnüsse rausgesucht (2 in Reserve, falls eine kaputt geht oder ich mal probieren möchte). In die Walnüsse habe ich dann vorsichtig einen Zahnstocher gesteckt, damit ich die damit in das Karamell tunken kann, ohne meine Finger zu verbrennen. 
Dann habe ich etwas Zucker in einen Edelstahltopf gegeben. Der Boden war bedeckt und der Zucker muss so hoch eingefüllt werden, dass die Nüsse untergetaucht werden können. Den Herd auf einer kleinen Stufe anstellen und nicht rühren. Es geht dann sehr schnell. Sobald es flüssig ist sollte der Topf von der Platte gezogen werden (Je dunkler das Karamell - desto bitterer). Dann vorsichtig die Walnüsse an den Zahnstochern in das Karamellbad tunken, etwas abtropfen lassen und mit dem Zahnstocher auf ein Backpapier stellen. So mit allen weiter machen. Die fertigen Karamell-Walnüsse immer mal auf dem Backpapier umstellen, damit sie nicht so daran festkleben. Die Zahnstocher könnt ihr vorsichtig rausziehen, wenn das Karamell erkaltet und hart geworden ist. 

Nun zum Teig. Dies ist definitiv eine Torte, mit der ihr einen Tag früher anfangen solltet. Zuerst müssen die Birnen vorbereitet werden. Es sollen Karamellbirnen werden, also werden sie zuerst geschält, geviertelt und entkernt. Dann schneidet ihr jeden Viertel  zu 3 Spalten. Jede Birne ergibt also 12 kleine Spalten. Insgesamt benötigt ihr 36 Birnenspalten. In einem Topf lasst ihr Butter, Honig und Zucker bei schwacher Hitze langsam flüssig werden und gebt dann die Birnenspalten dazu. Sie werden darin gegart, bis sie goldgelb sind (gelegentlich umrühren). Die Zeit, die die Birnen benötigen, um auszukühlen, könnt ihr nutzen, um den Teig zu machen.

Den Zucker und den braunen Zucker zusammen mit den Eier aufschlagen, bis eine cremige Masse entsteht. Dann die Buttermilch, den Honig, das Öl und die Zitronenschale in einer zweiten Schüssel vermengen und langsam zu der Eiermasse geben und vorsichtig unterrühren. Dann kommen die trockenen Zutaten, also Mehl, Backpulver, Natron, Zimt und Salz dazu. Sobald ihr allen durch sachtes Rühren zu einer glatten Masse verarbeitet habt, gebt ihr die gehackten Walnüsse dazu. Den Teig teilt ihr nun in 4 gleiche Portionen auf, da alle vier Böden einzeln gebacken werden müssen. 
Das erste Viertel des Teigs könnt ihr sofort in eure 20er-Springform füllen. Belegt den Teig immer mit 9 Birnenspalten und backt den ersten Boden bei 170°C für ca 25 - 30 Minuten. So wird weiter gemacht, bis Teig und Birnenspalten aufgebraucht sind. Solltet ihr in der glücklichen Lage sein, dass ihr 20er-Springformen besitzt, könnt ihr natürlich auch 2 Böden gleichzeitig backen. Das spart Zeit und Energiekosten. 

Die Böden müssen gut auskühlen, bevor sie mit dem Frosting bestrichen werden können. Für das Frosting schlagt ihr zuerst die Butter cremig auf. Dann siebt ihr den Puderzucker dazu und mixt alles zu einer Masse. Der Honig und der Frischkäse werden langsam untergemixt, bis ihr dann alles nochmal kurz aufschlagt. 

Nun wird gestapelt und eingestrichen. Die Böden werden aufeinander gestapelt. Dazwischen kommt immer etwas Frosting (ca 3 - 4 EL). Die fertig gestapelten Böden stellt ihr dann erstmal ins Gefrierfach. Nach etwa einer halben Stunde streicht ihr die Torte dann zum ersten mal ein. Damit alle Krümel gebunden werden, kommt eine dünne Schicht Frosting um die Torte. Das muss noch nicht perfekt aussehen. Danach kommt die Torte nochmal in den Tiefkühler. Die zweite Schicht Frosting tragt ihr dann glatt auf.

Zum Schluss wird die Torte noch mit den vorbereiteten karamellisierten Walnüssen dekoriert. 

Meine Verwandschaft fand die Torte toll und sehr lecker und ich... ich war da schon ziemlich stolz darauf.


Tipp: Wer sich eine 20er-Form anschaffen möchte, könnte über diese hier nachdenken. Die benutze ich immer und 10 €  für die Form und das Buch sind wirklich top: 20er Backform mit Buch von GU
Ich habe meine mal von meinem Bruder geschenkt bekommen. Seine Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke sind immer super toll. :)

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13 Kommentare

  1. Da bekommt man glatt selber Hunger drauf :]
    Sehr schöner Blog, werd bestimmt das eine oder andere Rezeot mopsen.
    Liebe Grüße.

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  2. Man, jetzt bekomme ich wieder Hunger! ;D

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  3. Woooooow! Da wäre man doch zu gerne dein Opa oder deine Oma.
    ..wenn man dann so grandiose Torten bekommt! ;-)



    LG, Ann-Katrin
    penneimtopf.blogspot.de

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  4. die ist so hübsch geworden <3
    war sie arg süß ? Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass die Rezepte von Süße Sünde nur so von Zucker überquellen und ich meist den Zucker reduziere.
    Aber vielleicht ist es mit dem Honig und den Nüssen ein guter Ausgleich.

    Ach das kann man stolz sein, wenn man Omi und Opi mit so einer tollen Torte glücklich gemacht hat
    Grüße
    Aylin

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    1. Hallo Aylin,

      ja, die Erfahrung habe ich auch gemacht, darum poste ich die Rezepte hier immer gleich mit reduzierter Zuckermenge. :D Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. ;)

      Liebe Grüße, Miss B.

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  5. seufz...wenn ich nur backen würde...deine Fotos machen jedenfalls Lust drauf
    LG
    Flow
    http://diefabelhafteweltderflow.blogspot.de/

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  6. Oh mein Gott, hast du einen tollen Blog, wieso ist der mir vorher noch nicht aufgefallen?!
    Gleich mal liken...
    Beste Grüße, Marie
    www.marie-theres-schindler.de

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  7. Yammi! Ich liebe ja Walnüsse in Verbindung mit Kuchen.
    Ich lese deinen Blog übrigens sehr, sehr gerne. Ich kommentiere zwar nicht so oft, aber ich hole mir sehr oft im Stillen ganz viele Inspirationen. Danke dafür!
    Übrigends suche ich gerade Gastschreiber für meinen Blog. Dafür muss man kein Leser meines Blogs sein und das Thema ist frei wählbar. Ich würde mich sehr freuen, wenn du eine deiner tollen Ideen auch mit meinen Lesern teilen würdest.
    Liebe Grüße:)

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  8. Ahhh, wie lecker! Ich weiß zwar nicht, wie ich das zeitlich ohne nachtschicht hinbekommen solk, aber diese torte MUSS mein vater zu seinem geb in 2 wochen bekommen!toll!!
    Süße grüße,
    ANGELA

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  9. Ja klar, kannst du einen älteren Beitrag nehmen. Den würde ich dann auf meinem Blog veröffentlichen. Natürlich mit Verlinkung!
    Liebe Grüße:)

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  10. Sieht toll aus. Gibts da auch ein Foto vom Anschnitt?

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    1. Sonst bemühe ich mich immer und mache auch ein Foto vom Anschnitt. Ich kann euch diesmal aber leider keinen Anschnitt zeigen, da die Torte erst bei meinen Großeltern angeschnitten wurde und da wollte ich dann nicht mit Knipsen anfangen. Es sind aber 4 Schichten mit Birnen drin.

      LG, Miss B.

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  11. Liebe Miss B.

    Deine Torte sieht wieder mal fabelhaft aus und die Zugabe von Walnüssen passt sicherlich hervorragend.

    Alles Liebe Valeria
    http://bakinglovingliving.blogspot.ch/

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Ein Blog ohne Kommentare ist wie ein Cupcake ohne Zucker! ^^
Danke, dass du meinen Blog versüßt.

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© Text und Bild: Miss Blueberrymuffin / Katharina Karpenkiel
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