Einkochen Frühstück

Sommer im Glas: Holunderblütengelee einkochen

6/13/2016


Die Holunderblüten sind gesammelt, jetzt wollen sie auch verarbeitet werden. Für mich steht da Holunderblütengelee ganz oben auf der Liste. Das hat meine Oma schon immer eingekocht und nun gehe ich auch in Produktion. Mein Bruder ist da immer ein dankbarer Abnehmer. Ich fragte ihn bei Whatsapp, ob er ein paar Gäser abhaben möchte. Vermutlich habe ich von meinem kleinen Bruder noch NIE eine Whatsapp-Nachricht mit so vielen lachenden Emojis und Herzchenaugen-Emojis als Antwort bekommen! Hoffentlich schmeckt mein Holunderblütengelee mit den schwebenden Blüten dann auch so gut wie das von Oma! Die bekommt natürlich auch noch ein Glas zum Testen!

Holunderblütengelee nach Omas Art

ZUTATEN (4 - 5 Gläser)
ca. 250 g Holunderblüten
1 l Wasser
2 Zitronen
1 Pck. Gelfix Classic von Dr. Oetker (1:1)
1 kg Zucker
+ ca. 50 g abgezupfte Holunderblüten (extra)
Zubehör: Gläser mit Schraubverschluss, Marmeladetrichter* oder Messbecher

Zuerst die Gläser mit kochendem Wasser ausspülen und die Deckel abkochen. Dann die gesammelten Holunderblütendolden verlesen und gründlich ausklopfen. Die Blüten von groben Stengeln befreien und mit Wasser übergießen bis diese bedeckt sind. 2 Zitronen in dünne Scheiben schneiden und dazu geben. Die Blüten mindestens 24 Stunden ziehen lassen. Dann alles in einen Topf geben und einmal aufkochen. Den Sud dann entweder durch ein sehr feines Sieb oder besser durch ein Tuch geben, um die Blüten und kleine Krümel heraus zu filtern. 


Dann 850 ml des Saftes abmessen. Nun kann natürlich auch ein anderer Gelierzucker verwendet werden. Ich habe mich für Gelfix Classic von Dr. Oetker (1:1) entschieden. (Solltet ihr einen anderen Gelierzucker verwenden wollen, richtet euch bitte nach den entsprechenden Packungsanweisungen.) Zwei Esslöffel Zucker mit dem Gelfix Classic vermengen und mit dem Saft in den Topf geben. Alles einmal unter Rühren aufkochen. Sobald es aufkocht den restlichen Zucker hinzufügen und erneut aufkochen und dann ca. 3 Minuten sprudelt kochen lassen. Kurz vor Ende der Kochzeit können noch weitere Blüten hinzugefügt werden. Nach den 3 Minuten auf einem kalten Teller eine Gelierprobe machen. Gelingt diese wird die heiße Masse in Gläser abgefüllt werden. Sonst noch einen kurzen Augenblick weiter kochen. Die befüllten Gläser sofort verschließen und auf dem Deckel stellen. Damit sich die Blüten gut verteilen, müssen die Gläser während des Abkühlens immer wieder umgedreht werden.

Besonders gerne esse ich das Gelee auf  Brot mit körnigem Frischkäse! Diese Kombination liebe ich einfach! Viel Spaß beim Einkochen!

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6 Kommentare

  1. Lecker! Also ich möchte unbedingt noch Sirup herstellen. Am Wochenende gehe ich pflücken. :)

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

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  2. hach, weißt du was, ich glaube, ich traue mich nun auch einfach an unseren Holunder heran! Mehr als nicht gelingen kann ja eigentlich nicht passieren :D

    Liebste Grüße
    Sylvi von www.sylvislifestyle.com

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  3. Hallo liebe Miss B.,

    ich finde deine Bilder ganz ganz süß. Irgendwie ist das mit dem Holunder und mir eine komische Beziehung. Ich habe schon mehrmals Sirup daraus gekocht, aber der Geruch beim Kochen, stieg mir zuletzt so in die Nase, dass mir danach nicht so gut war. Vielleicht lachst du jetzt, aber ich bedauer das voll, weil ich seitdem nichts mehr aus Holunderblüten machen kann! Dein Gelee ist total toll!!
    Liebe Grüße,
    Pinki

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  4. Ooooh yummi!
    Oma-Rezepte sind eben die Besten :)

    xx
    ani von ani hearts

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  5. Das sieht wirklich sehr fein aus! :) Holunderblüten mag ich total gerne.
    Liebe Grüße,
    Ela

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  6. Hmm, lecker!
    Die Blüten vor unserem Haus haben es bisher nur in Form von Sirup in die Speisekammer geschafft. Gelee ist aber auch kalsse. wird sofort in Angriff genommen :)

    Viele liebe Grüße

    Franzy

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