Kino in der Küche

Blueberry Pictures präsentiert... [11]

12/08/2013




Heute gibt es wieder einen meiner Lieblingsfilme. Nachdem ich Chocolat gesehen hatte, habe ich zum ersten Mal gemeinsam mit ein paar Freundinnen Pralinen selbst hergestellt. An diesen wunderschönen Nachmittag denke ich nun immer, wenn ich den Film sehe. In Zukunft werde ich wohl auch an den tollen Gastbeitrag von Bambi backt denken. Rebeccas Blog war einer der ersten, die ich verfolgt habe und bin bis heute eine treue Leserin. Schaut unbedingt bei ihr vorbei! 




Wie ist dein Blog zu seinem Namen gekommen? 

Um diese Frage zu beantworten, muss ich weeeit in die Vergangenheit reisen – um genau zu sein, bis in meine Grundschulzeit. Meine beste Freundin seit Kindertagen heißt auch Rebecca und wir waren es beide leid, dass alle anderen Mädchen so tolle Spitznamen hatten (Sabbi, Angi, Kati, Moni usw.), wir aber immer nur mit vollem Namen angesprochen wurden. Also haben wir uns unsere kleinen Köpfe zerbrochen und einen tollen Spitznamen gesucht. „Beccy“ fanden wir beide schlimm, weil es wie „Specki“ klingt, und gelandet sind wir dann bei „Reh“. Mit h, da nur „Re“ ja blöd wäre. (Leider sind wir damals nicht auf „Becca“ gekommen, aber in der zweiten Klasse kann man nicht viel erwarten.) Tatsächlich hat sich dieser Spitzname bei uns beiden mehr oder weniger bis heute gehalten, wobei natürlich andere hinzukamen. Lange Rede, kurzer Sinn: Mich nennen manche „Bambi“ und daher kommt auch der Blog-Titel.


In welchem Film hättest du gerne mitgespielt? 
Ich habe leider absolut kein Schauspieltalent, kann nicht mal lügen und muss immer lachen, wenn es total unangebracht ist, daher würde ich wenn wohl nur als Komparse irgendwo mitgespielt haben wollen. Vielleicht in Titanic oder Dirty Dancing (obwohl ich auch nicht tanzen kann), E-Mail für dich oder Liebe Mauer. Sex and the City fänd ich auch cool, ach es gibt so viele tolle Filme und Serien!

Herzschmerz, Lachanfall oder Effektefeuerwerk? Was erwartest du von einem guten Film? 
Eine gute Mischung aus Romantik und Humor trifft genau meinen Geschmack. Ich möchte schmachten, mitfiebern, mich freuen, weinen und lachen. Wenn das alles gegeben ist, ist es der perfekte Film für mich!

Filmabend mit den Mädels! Was backst du? 
Cupcakes! Ich habe mir nämlich neue Tüllen für den Spritzbeutel zugelegt und jede Menge tolle Rezepte auf Lager, die versucht werden wollen.

Welchen Film muss ich mir unbedingt mal anschauen?

Crazy Stupid Love. Ich habe geschrien und geweint vor Lachen! Selbiges bei American Pie – Das Klassentreffen, ein ziemlich gelungener Film. Und wenn du Hunde liebst, dann Hachiko, aber da musst du dir Taschentücher bereitlegen.


Und jetzt zu meinem Beitrag!


Cremige Schokoladen-Trüffelpralinen



Hallo ihr Lieben,


mein Name ist Rebecca und ich blogge auf Bambi backt über alles, was süß und lecker ist. Ich bin 24, gebürtige Hessin und studiere seit 2011 Journalistik/Medienmanagement in Magdeburg, wo ich mit Hund und Freund in einer schönen Altbau-Wohnung lebe. Da meine Familie weit weg ist, versorge ich Bekannte, Freunde, Kommilitonen und mitunter auch völlig Fremde mit meinen Naschereien, denn alles allein futtern geht ja nicht und teilen macht eh mehr Spaß! Die Liebe zum Backen habe ich von meiner Oma geerbt, die in ihrer kleinen Küche wahre Kunstwerke von Sahnetorten zaubert. Ich allerdings bevorzuge die einfachen Dinge. Ein schönes Stück Rühr- oder Käsekuchen mit Milchkaffee und ich bin glücklich. Trotzdem versuche ich mich natürlich immer wieder gern an anspruchsvolleren Rezepten, backe Cupcakes, Cake-Pops, Cookies oder, wie heute, Pralinen! Denn mein Film war eine Steilvorlage für etwas Sündiges. Diese Schokoladen-Trüffelpralinen sind lecker cremig, schnell gemacht und auch was für Anfänger. Und prima als Geschenk. ;)



Zutaten für etwa 30 Stück:
½ Vanilleschote
75g Sahne
30g Zucker
100g Zartbitter-Kuvertüre
100g Vollmilch-Kuvertüre
125g zimmerwarme Butter
Kakao

Zubereitung:

Halbiert eine Vanilleschote, schneidet die Hälfte längs auf und entfernt das Mark. Dieses gebt ihr dann mit der Sahne und dem Zucker in einen kleinen Topf, kocht alles auf und rührt die Kuvertüre hinein. Sobald ihr eine etwas dickflüssige, homogene Masse erhalten habt, nehmt ihr den Topf vom Herd und lasst sie auskühlen.

Schlagt dann die Butter schaumig, gebt die nun kühle Masse hinzu und verrührt das Ganze gut. Eure Trüffelcreme stellt ihr dann erst mal für knapp 30 Minuten in den Kühlschrank, damit sie fester wird. Anschließend rollt ihr kleine Bällchen daraus und wälzt diese in Kakao. Achtet darauf, dass ihr kalte Hände habt und bestäubt sie immer wieder mit Mehl, sonst klappt das Formen nicht gut.


Stellt die Trüffel noch mal zum Aushärten kalt, dann kann genascht werden. Lagert sie luftdicht verpackt und gekühlt. Sie schmecken verführerisch gut!


Alternative: Später hatte ich eine andere Idee, wie man die Trüffel noch zubereiten könnte. Schlagt dazu eure Trüffelcreme solange mit dem Mixer, bis sie sehr cremig ist. Füllt sie in einen Spritzbeutel mit Lochtülle und spritzt kleine Portionen auf ein Blech. Stellt die Rohlinge dann kalt, bis sie schön hart geworden sind. Dann taucht ihr sie in flüssige Kuvertüre und lasst sie wiederum aushärten. Ich stelle es mir göttlich vor, in eine dieser Pralinen zu beißen! Eine knackige Hülle mit luftig-zarter Füllung, hmmm! Versucht es bitte!




So, ich hoffe ich konnte euch mit meinem Rezept den Tag versüßen und sehe euch mal auf meinem Blog! Vielen lieben Dank an Miss Blueberrymuffin, dass ich an ihrer Kino in der Küche-Aktion teilnehmen durfte. Habt einen schönen Tag!

Herzlichst

Rebecca


Liebe Rebecca, vielen Dank für deinen süßen Beitrag! Yummy! Ich würde jetzt so gerne eine zwei drei deiner Pralinen naschen! Liebe Grüße, Miss B.


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5 Kommentare

  1. Ich bin auch ein riesen Fan von selbstgemachten Pralinen. Den Film kenne ich leider bisher noch nicht - das werde ich aber schnell ändern. ;)

    Liebe Grüße
    Stephanie

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  2. ui das klingt ja super! liebe grüße ! anne

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  3. Da bekomme ich ja richtig Lust, mich sofort in die Küche zu stellen und mal wieder Pralinenzu machen.

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Ein Blog ohne Kommentare ist wie ein Cupcake ohne Zucker! ^^
Danke, dass du meinen Blog versüßt.

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