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Handmixer VS Küchenmaschine [Was brauchst du wirklich?]

1/14/2018

Braucht jeder, der backt eine super teure Küchenmaschine? Klares nein! Gestartet habe ich wie wahrscheinlich jeder mit einem ganz normales Handmixer. Ein Karo-Einfach-Modell aus der Drogerie.  Der hat meine Backaktionen auch ganz gut mitgemacht, verstarb dann aber bei der Zubereitung eines Whoopieteiges an akuter Motorüberlastung. Es qualmte kurz und dann war es vorbei. Danach gab es einen besseren Handmixer* der Marke Bosch, der deutlich mehr Power hatte. Das ausschlaggebende Kaufargument war jedoch, dass er lila war. Ja... genau! Ich weiß! 
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Besagter Mixer tut noch immer seinen Dienst bei mir in der Küche. Ich nutzte ihn besonders gerne zum Sahne schlagen. Bis auf ein paar kleine Blessuren an der Rückseite, weil er mir einmal blöd runter gefallen ist, bin ich mit dem Gerät auch noch immer sehr zufrieden. Ich bin also überzeugt davon, dass man mit einem hochwertigen Handmixer erstmal sehr gut beraten ist und vielleicht auch gar nichts anderes braucht.

Ich persönlich nutze mittlerweile jedoch lieber und deutlich öfter eine Küchenmaschine. Wenn man viel backt ist das eine riesengroße Hilfe. Während der Mixer die Eier zum Beispiel super fluffig aufschlägt, kann ich in aller Ruhe Schokolade hacken oder schon ein wenig aufräumen.
Ich genieße es, dass ich durch die Küchenmaschine einfach "mehr Hände habe". Dies ist besonders praktisch, wenn ich, wie man so schön sagt, unter ständigem Rühren etwas in die Rührschüssel geben möchte. Das geht so schlichtweg einfacher und ist zum Beispiel bei der italienischen Buttercreme eine riesen Erleichterung!
Die Geduld ist für mich ein weiterer wichtiger Punkt. Manche Teige oder Cremes müssen extrem lange aufgeschlagen werden. Irgendwann hatte ich schlicht und ergreifend keine Lust mehr mehrmals in der Woche für 15 - 20 Minuten mit dem Handmixer da zu stehen und Löcher in die Luft zu starren.


Oft erreicht mich von euch die Frage welche Küchenmaschine ich denn empfehlen könnte. Ehrlich? Das kann man so leicht gar nicht sagen. Da kommt es ganz auf eure Bedürfnisse an. Was ist euch aber tatsächlich mitgeben möchte ist: Wenn ihr könnt, kauft euch etwas Gutes! Eine Freundin von mir hat ein Discounter-Schnäppchen ergattert und ärgert sich seitdem leider immer darüber, weil es einfach doch nicht das Gelbe vom Ei ist. Ab einer gewissen Preisklasse sind aber wirklich VIELE Geräte großartig! Durch den Blog bin ich in der erfreulichen Lage, dass ich schon einige Küchenmaschinen testen durfte. Dabei habe ich wirklich gute Erfahrungen mit den Geräten von Kenwood* gemacht, die technisch einwandfrei sind und tolles Zubehör bieten. Auch die WMF-Profi Plus Küchenmaschine* kann ich technisch uneingeschränkt empfehlen. Meine Mutter nutzt diese Maschine sehr gerne. Privat nutze ich am liebsten meine Kitchen Aid Artisan*, die mir mein Vater in einem zauberhaften mintgrün lackiert hat. Ich bin da aber auch ehrlich! Viele Maschinen haben mehr Extras als die Kitchen Aid, wie zum Beispiel eine Schüsselbeleuchtung, eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung oder eine Impulsfunktion. Auch ist das Kitchen Aid Zubehör meiner Meinung nach vergleichsweise teuer. Warum ich meine Kitty trotzdem über alles liebe? Die Optik! Die ist in meinen Augen einfach unübertroffen und es bereitet mir eine unglaubliche Freude damit zu arbeiten. Sie ist ein Blickfang in meiner Küche!


Egal für welche Marke ihr euch entscheiden würdet: Beim Kauf einer Küchenmaschine könnt ihr auf diese drei Dinge Acht geben:

- Das Gerät sollte aus Metall sein und ein gewisses Gewicht mit sich bringen. Nur wenn es ein ausreichendes Eigengewicht mitbringt, hat es einen sicheren Stand auf der Arbeitsfläche. Wenn das Gerät Saugnäpfe an der Unterseite hat, lasst lieber die Finger davon. 
- Ein planetarisches Rührsystem sorgt dafür, dass alle Stellen der Schüssel vom Rührelement der Küchenmaschine erreicht werden. So werden alle Zutaten optimal vermengt.
- Die Leistung sollte vorhanden sein. Um schwere Teige zu verarbeiten, muss die nötige Power verbaut sein.

Ansonsten schaut einfach welches Modell bei euch in der Küche gut rein passt. Die Maschine immer in den Schrank räumen und bei Bedarf heraus holen, würde ich nicht machen. Der Aufwand wäre mir zu groß. Gönnt eurer Küchenmaschine einen Ehrenplatz in eurer Küche!

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3 Kommentare

  1. Ich musste mir nie diese Frage stellen, denn als ich in meine Wohnung zog, stand bereits eine KitchenAid in der Küche! Mein Mann hatte damals in einem Küchenstudio gearbeitet und sie günstig gekauft. Als Designobjekt, denn er hat sie nie benutzt.
    Also ich dann mein Café eröffnet habe, habe ich kurz überlegt, mir einen einfachen handfixer zu kaufen, da ich die KitchenAid ja nicht ständig hin und her schleppen kann. Zu der Zeit starb aber ein Freund und ich habe seine (unbenutze) KitchenAid geerbt.
    Nun bin ich also in der absoluten Luxus-Situation und besitze 2! Dennoch war ich letztens mega scharf auf die black-tie Sonderedition, in schwarz....die konnte man gewinnen...

    LG Martina

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  2. Lieben Dank für den übersichtlichen Beitrag! Für mich selber kommt auch nur eine Kitchen Aid in Frage (welche ich mir vor eine Woche in rosa gekauft habe!!!), aber es ist gut eine Übersicht zu haben.
    Meine Stiefmutter hat sich auch eine billige Küchenmaschine zugelegt und ärgert sich seitdem über sie. Sie ist zb sehr laut.
    Liebe Grüße
    Tatjana

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  3. Ich bin erst seit kurzem im Genuss einer Kitchen Aid und habe sie natürlich gleich liebevoll Joseph genannt. Auch wenn ich sie erst Weihnachten geschenkt bekommen habe, kann ich sie mir gar nicht mehr wegdenken. Für mich war das wichtigste Kriterium, dass sie die Grunddienste beim Backen zuverlässig erfüllt, den ganzen Schnickschnack, den viele Küchenmaschinen haben, brauche ich einfach nicht. Ich kann sie auf jeden Fall empfehlen, sehr stabil und stöhnt auch bei schweren Brotteigen nicht, die Schüssel ist auch schön groß und perfekt, um z.B. Eischnee schnell runterzukühlen, wie bei der italienischen Buttercreme.

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